Glossar

Begriffe rund um Stevia

Acceptable Daily Intake (ADI):

Erlaubte Tagesdosis. Die täglich tolerierbare Aufnahmemenge von Nahrungsmittelzusatzstoffen für den menschlichen Körper in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

GRAS:

Steht für “generally recognized as safe” und ist eine Bezeichnung der US-amerikanischen Lebensmittel- und Arzneibehörde FDA für Stoffe, die sich in Tests oder in der Praxis als gesundheitlich unbedenklich herausgestellt haben.

Rebaudiosid-A:

Eines der beiden häufigsten Steviolglykoside, die für die Süße der Pflanze verantwortlichen Bestandteile der Stevia-Pflanze. Im Gegensatz zu den Steviosiden schmeckt es sehr süß und weniger bitter.

Stevia:

Stevia Rebaudiana Bertoni ist eine Pflanze aus der Familie der Chrysanthemen. Sie ist beheimatet in Süßdamerika und wird dort bereits seit mehreren Jahrhunderten als Süßungsmittel für Nahrungsmittel und Getränke verwendet.

Steviol:

Eine Substanz, die im Körper bei der Aufspaltung der Steviolglykoside entsteht.

Steviolglykoside:

Die Steviolglykoside sind für den süßen Geschmack der Stevia Blätter verantwortlich. Die Süßkraft dieser Stoffe beträgt zwischen 40 bis 450 mal die Süße von Zucker. Sie sind hitzestabil, pH-stabil und fermentieren nicht. Außerdem gibt es keine glykämischen Effekte beim Verzehr, somit sind Sie ideal für Diabetiker und für Menschen, die auf die Kohlenhydrat- und Kalorienzufuhr achten. Die 2 bekanntesten und wichtigsten Glykoside sind Steviosid und Rebaudiosid-A.

Steviosid:

Ein Glykosid des Diterpens Steviol aus den Blättern der Stevia-Pflanze (Stevia rebaudiana bertoni, eine von ca. 200 Stevia-Arten weltweit) und als solches ein natürlicher Süßstoff. Im weiteren Sinn ist es das durch Extraktion entstehende Gemisch aller, bisher 10 entdeckter, in den Blättern vorkommender Süßstoffe, wobei Steviosid fast immer den größten Anteil hat.

Toxikologie:

Die Toxikologie ist die Lehre von den Giftstoffen (Toxinen), den Vergiftungen und der Behandlung von Vergiftungen.